Wie Buchautoren auf ihre Gags kommen, oder Kinderhumor
Posted by dirk on October 16th, 2006Zuletzt fand in Erlangen der Mathema-Campus 2006 statt. Dabei handelt es sich um eine zweitägige Tagung zur Softwareentwicklung, die durch die Unternehmensberatung Mathema für ihre Kunden ausgerichtet wird. Zur Auflockerung und zum besseren Kennenlernen der Teilnehmer wird dort scheinbar - ich selber war zum ersten mal dort hingekommen - ein Tischkickerturnier am ersten Abend ausgetragen. Da ich nicht wirklich den Drang hatte, unbedingt einen der ersten Ränge zu ergattern, habe ich mich bereiterklärt mit einem Mädchen im Grundschulalter zusammen ein Team zu bilden.
Die Kleine war bereits so weit integriert, dass sie von den meisten Teilnehmern die Namen kannte, und sie auch alle fleißig du-zte. Auch ich wurde von ihr ge-du-zt. Irgendwann während des Spiels wollte sie dann doch meinen Namen wissen. Dirk meinte ich. Nein, sie wolle meinen Nachnamen wissen. Zugenmaier. So weit so gut, aber nachdem sie ihn kannte wurde ich weiterhin ge-du-zt, allerdings meist mit dem Zusatz “Du, Herr Zugenmaier”.
Jedesmal musste ich mir das lachen verkneifen, konnte sie doch den Film “Herr Lehmann” (D 2003, Regie: Leander Haußmann) nicht kennen, bei dem der Protagonist als running gag ständig mit “Du, Herr Lehmann” angeredet wird, obwohl er sich jedesmal gegen diese Konstruktion zur wehr zu setzen versucht.
Sollte jemand den Film noch nicht gesehen haben, so ist es unbedingt schleunigst nachzuholen. Aber am besten sofort…